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Koordinationsmessung - Indirekte Messung der Funktionsfähigkeit der tiefen, segmentalen Muskulatur
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Nicht nur die Muskelkraft unserer wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur ist für ein schmerzfreies Funktionieren unserer Wirbelsäule notwendig, sondern auch eine gute Koordination. Koordination bedeutet auch Geschicklichkeit - und diese entscheidet über die Verletzungsanfälligkeit bei raschen, unerwarteten Bewegungen oder reflektorischen Ausgleichsbewegungen, z.B. beim Ausrutschen oder Stolpern. Bei unzureichender Koordination können wir uns einerseits den Knöchel verstauchen, in der Wirbelsäule aber durchaus auch die Bandscheibe verletzen bzw. die Nervenwurzel reizen!
Wie bestimmen wir, ob Sie koordinative Wirbelsäulendefizite haben?
Beim Stolpern oder Ausrutschen brauchen wir besonders die kleinen, tiefen Rückenmuskeln, um z.B. einen akuten Bandscheibenvorfall bzw. eine Nervenwurzelkompression zu verhindern. Diese sind jedoch nur bei reflektorischen Bewegungen zu testen. Daher führen wir eine standardisierte Koordinationstestung mit dem Mess-System MICROSWING durch, welches im Zusammenhang mit einer genau einstellbaren "Wackelplattform", dem POSTUROMED eine exakte Beurteilung der Koordination zulässt. Damit sind wir in der Lage, die Geschwindigkeit der segmentalen Aktivierung und indirekt auch die Kraft der Segmentstabilisatoren zu bewerten.
In der Zusammenschau der erhaltenen Informationen sind wir anschließend in der Lage, das individuell optimierte Bewegungstherapieprogramm für die große Bewegungs- und die kleine Schutzmuskulatur zu erstellen.
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